Oregano

Oregano gehört zu den beliebtesten Küchenkräutern der mediterranen Küche. Mit seinem angenehm-intensiven Aroma und der vielseitigen Verwendbarkeit ist Oregano auch aus unseren Küchen nicht mehr wegzudenken. Ein Grund mehr, ihn auch selbst zu kultivieren und zu ernten.

OreganoWer häufig mediterran kocht, sollte Oregano selber anbauen. (Foto by: Diana Taliun / shutterstock.com)

Oregano ist ein typisches Küchenkraut und wächst als bis zu 60cm hoher Strauch. Wenn es im Hochsommer über längere Zeit sehr warm bleibt, bildet Oregano kleine Blüten aus. Im Volksmund wird Oregano auch als Wilder Majoran bezeichnet und ist ein klassisches Gewürz für Pizza.

Wer häufig mediterran kocht, sollte Oregano selber anbauen.

Info: Oft wird Oregano mit Majoran verwechselt, Majoran muss jedoch jedes Jahr neu ausgesät werden und wird zum Würzen von Fleisch, Fisch, Geflügel und Eintöpfe verwendet.

Anbau, Pflege und Düngung

Oregano wird im Fachhandel in einer Reihe von Sorten angeboten:

  • Sizilianischer Oregano
  • Griechischer Oregano
  • Syrischer Oregano
  • einheimischer Dost
  • Oregano vulgare (=Wilder Majoran oder Staudenmajoran)
  • usw.

Zu empfehlen ist der sehr ertragreiche, aromatische Sizilianische Oregano und der Griechische Oregano, der das wichtigste Gewürz für eine Pizza ist. Der Duft des einheimischen Dosts kann mit Duft und Aroma der mediterranen Sorten nicht mithalten.

Tipps zum Anbau:

  • Oregano wächst gut auf trockenen, durchlässigen, nährstoffreichen, kalkhaltigen Böden in sonniger Lage.
  • Der Samen kann im April (ab ca. 20 Grad) ausgesät werden oder bereits im Feber auf der Fensterbank vorziehen, dann können die Jungpflanzen nach ca. 6 Wochen ins Beet.
  • Oregano ist relativ anspruchslos, daher reicht oft ein wenig Kompostzugabe im Frühjahr.
  • Die Vermehrung erfolgt durch Teilung größerer Pflanzen oder durch Aussaat.
  • Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr, da werden die holzigen Teil entfernt. Da kann man die Sträucher ca. 15 cm über dem Boden komplett kürzen, sie wachsen wieder komplett aus.
  • Da der Oregano mehrere Jahre an der gleichen Stelle wächst, ist eine sparsame Düngung mit einem organischen Langzeitdünger erforderlich.
  • Oregano kann sowohl im Topf, Kübel oder auch auch im Beet angepflanzt werden.
  • Oregano ist ein mehrjähriges Gewächs und treibt jedes Jahr neu aus.
  • Im Winter sollte man den Oregano mit Reisig abdecken.

Ernte

Die frischen Triebspitzen und Blätter können während der Gartensaison (vor allem im Juni) direkt bei Bedarf geerntet werden. Zur Zeit der Blüte erfolgt die Ernte der krautigen Teile für die Konservierung.

Beim Schnitt ist zu beachten, dass die Pflanze eine schöne, gleichmäßige Form behält. Die Blüten - rosa oder weiß - bilden Scheindolden und können für Dekorationszwecke verwendet werden.

Bruschetta mit OreganoIhre Speisen erhalten durch Oregano die besondere mediterrane Note. (Foto by: © Alessio Cola / fotolia.com)

Lagerung und Haltbarkeit

Zur Konservierung werden die krautigen Teile zur Zeit der Blüte getrocknet. Es wird empfohlen, Blüten und Blütenknospen vor dem Trocknen zu entfernen.

Die Trocknung kann sorgfältig aufgehängt an einem trockenen, leicht zugigen Ort oder durch leichtes Erwärmen im Ofen erfolgen.

Man bewahrt das getrocknete Kraut in luftdicht verschlossenen Behälter an einem kühlen und trockenen Ort auf.

Wirkung und Verwendung

Oregano enthält wie viele andere Küchenkräuter größere Mengen an ätherischen Ölen. Der Verzehr von Oregano verbessert die Verdaulichkeit von Speisen, kann Verdauungsprobleme lindern und Krämpfe lösen. Zusätzlich wirkt Oregano leicht entzündungshemmend. Die verdauungsfördernde Wirkung macht Oregano zum optimalen Gewürz von schweren und fettigen Gerichten.

Pizza, Nudelgerichte und gegrilltes Fleisch erhalten durch Oregano die besondere mediterrane Note.

Außerdem ist Oregano ein Bestandteil der Kräuter der Provence. Er ist relativ hitzestabil und kann mitgegart werden, da er sein Aroma nur langsam entfaltet, sollte Oregano vorsichtig dosiert werden.


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User Kommentare

Silviatempelmayr
Silviatempelmayr

Oregano ist bei mir ganz wichtig für die Pizza und Pizzabrötchen. Sonst verwende ich ihn eigentlich nicht.

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