Österreichischer Apfelstrudel

Der österreichische Apfelstrudel ist eine Spezialität, die Dank diesem Rezept nicht mehr nur von Großmüttern fertig gebracht wird.


Bewertung: Ø 4,7 (4.659 Stimmen)

Zutaten für 4 Portionen

250 g Mehl (glatt)
1 TL Öl
1 TL Essig
1 Stk Ei
1 Prise Salz
0.125 l Wasser (lauwarm)

Zutaten für die Füllung

100 g Butter
80 g Brösel
50 g Nüsse (gerieben)
4 Stk Äpfel (säuerlich)
100 g Kristallzucker
50 g Rosinen
2 TL Zimt (Menge nach Belieben)

Benötigte Küchenutensilien

Backblech

Zeit

70 min. Gesamtzeit 30 min. Zubereitungszeit 40 min. Koch & Ruhezeit

Zubereitung

  1. Für den Teig das Mehl auf ein Nudelbrett sieben, in der Mitte eine Grube machen, mit einem Messer Öl, Essig, Salz, Ei und nach und nach lauwarmes Wasser einrühren.
  2. Den Teig mit der Hand so lange rasch kneten oder abschlagen, bis er seidig glatt ist.
  3. Den Teig auf eine bemehlte Stelle des Nudelbretts legen, dünn mit Öl bestreichen und mit einer vorgewärmten Schüssel bedecken. Mindestens 1/2 Stunde rasten lassen, dabei die Schüssel zwei- oder dreimal wechseln.
  4. Ein großes Baumwolltuch auf einem Tisch ausbreiten, dünn mit Mehl bestäuben. Den Strudelteig in die Mitte legen, etwas ausrollen und mit Hilfe der Handrücken vorsichtig ausziehen, bis er hauchdünn und durchsichtig ist. Die dicklichen Ränder abschneiden.
  5. Für die Fülle die Brösel hell rösten und mit den Nüssen vermischen. Äpfel schälen,entkernen und dann blättrig schneiden oder hobeln. Rosinen waschen, Butter zerlassen.
  6. Den ausgezogenen Strudelteig zu zwei Dritteln mit der Brösel-Nuss-Mischung bestreuen und mit Äpfeln belegen. Zucker, Zimt und Rosinen darüberstreuen, die Ränder aufschlagen und das restliche Teigdrittel überschlagen. Mit der Butter beträufeln den Strudel locker einrollen, auf ein eingefettetes Backblech legen und bei 180-200°C ca. 30-40 Minuten bei Ober- und Unterhitze backen.

Tipps zum Rezept

Die Rosinen und Nüsse kann man natürlich auch weglassen.

Der Apfelstrudel kann als süße Haupspeise bzw. Süßspeise oder als Dessert mit Vanille-Eis oder Vanillesauce serviert werden.

Anstelle vom Blätterteig kann man auch einen Topfen- oder Blätterteig verwenden.

Den Strudelteig mit Hilfe des Baumwolltuches eintrollen, so entsteht eine schöner Sturdel. Beim Einrollen kann entweder nur von einer Seite her eingerollt werden oder auch von zwei Seiten, je nach Belieben. Die sogenannte Teignaht ist dann oben ersichtich und kann auch so gebacken werden.

Nährwert pro Portion

kcal
767
Fett
32,39 g
Eiweiß
12,21 g
Kohlenhydrate
105,89 g
Detaillierte Nährwertinfos

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User Kommentare

Pesu07

Apfelstrudel ist immer ein Genuss. Beim Teig lasse ich das Ei weg und nehme etwas mehr Öl. Wenn ich süßere Äpfeln habe, gebe ich keinen Zucker zur Fülle.

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puersti

Ich glaube mich zuerinnern, dass in einem alten Kochbuch steht, dass entweder ein Ei oder Essig verwendet wird. Die Äpfel schäle ich nie.

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EmuLumpp

Klasse Rezept! An Zimt kann es nie mangeln - er schmeckt und ist gesund. Zudem wärmt er von innen heraus und geht mit den Äpfeln und sonstigen Zutaten eine harmonische Verbindung ein.

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Katerchen

Der Apfelstrudel ist die beste Erfindung der österreichischen Küche. Viel Zimt, in Rum eingeweichte Rosinen gehören dazu. Und dann eine selbstgemachte Vanillesoße, es ist ein Traum.

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Silviatempelmayr

Ich verwende viel mehr Äpfel, da wird der Apfelstrudel noch saftiger. Auch etwas Nelkenpulver passt gut dazu.

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sunsplash

Nicht schlecht, aber 3 EL Zimt sind einfach Zuviel, außer man will eine Zimt Apfelstrudel haben :-)

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GuteKueche-Admin

Für einen ganzen Strudel würde es schon passen, aber natürlich kann man auch weniger verwenden.

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snakeeleven

Die Rosinen werden bei meinen Apfelstrudel mindestens 2 Stunden in Inländer Rum eingeweicht, so schmeckt er uns am besten.

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Aurel

Mit den Bröseln und Rosinen auch die geriebenen Nüsse zugeben. (Auf diese wurde in der Anleitung vergessen) Drei Esslöffel(!) Zimt sind definitiv zu viel des Guten. Ich würde mit dem Zimt sparsam umgehen, er ist im Geschmack sehr dominant und es soll ja "rund" schmecken, nicht ausschließlich nach Zimt. 1 TL wäre das Maximum, finde ich.

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GuteKueche-Admin

Vielen Dank für den Hinweis zur Anleitung und die Anmerkung betreffend Zimt. Wir haben das Rezept nun angepasst.

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snakeeleven

Für meinen Geschmack sind die 3 Esslöffel Zimt auch zuviel, ich nehme höchstens einen Esslöffel Zimt.

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Billie-Blue

3 Esslöffel Zimt ist aber extrem viel. Ich nehme weniger als einen Teelöffel . Ist da ein Fehler unterlaufen? So viel Zimt ist auch ungesund.

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