Eier

Eier nehmen in der Küche verschiedenste Aufgaben wahr – ob sie nun als Bindemittel in Gerichten mit Faschiertem oder als Lockerungsmittel für Teige verwendet werden. Natürlich schmecken sie aber auch in ihrer reinen Form sehr lecker, beispielsweise in Form von Spiegeleiern, gekochten Eiern oder Omelettes.

EierWie ein Ei schmeckt, hängt von der Zubereitungsart ab. (Foto by: Vitalina / fotolia.com)

Seit 2004 müssen Eier, die in der EU verkauft werden, einheitlich gekennzeichnet werden. Der so genannte Erzeugercode zeigt an, wie das jeweilige Huhn gehalten wurde und woher es genau stammt.

Haltungsform: Die erste Ziffer vom Ei-Code gibt Aufschluss über die Haltungsform.

  • 0 => Ökologische Erzeugung (Bio)
  • 1 => Freilandhaltung
  • 2 => Bodenhaltung
  • 3 => Käfighaltung (ist in Österreich verboten!!!)

Herkunftsland: Die zwei Buchstaben kennzeichnen das Herkunftsland.

  • AT => Österreich
  • DE => Deutschland
  • IT => Italien
  • usw.

Betriebscode: Der 7-stellige Code ist die landwirtschaftliche Betriebsnummer des jeweiligen Bauernhofs/Hersteller.

Beim Kauf der Eier sollte man auf den Code auf den Schachteln achten.Beim Kauf der Eier sollte man auf den Code auf den Schachteln achten. (Foto by: ryzhov / Depositphotos)

Herkunft

Die Geschichte der Eier ist schon so alt wie die der Hühner. Schon seit Menschengedenken dienen Eier dem Verzehr.

Aussehen

Eier weisen eine nicht symmetrische, fast ovale Form auf. Die harte Schale kann je nach Hühnerart verschiedene Farben annehmen.

Die typischen Eier im Handel sind entweder hellbraun oder weiß. Es gibt jedoch auch Hühner, die grüne oder dunkelbraunere Eier legen und sogar eine gesprenkelte Maserung ist möglich.

Im Inneren befindet sich das Eiklar, eine zähflüssige, transparente Flüssigkeit und in der Mitte das runde Eigelb, auch Dotter genannt.

Geschmack

Wie ein Ei schmeckt, hängt von der Zubereitungsart ab. Ein gekochtes Ei schmeckt im Großen und Ganzen relativ neutral und wird daher meist mit Salz gewürzt.

Bei Spiegeleiern hingegen setzt sich vor allem der Geschmack des Bratfetts durch. Auch im Rohzustand schmeckt Ei relativ neutral und wird daher für den Verzehr meist mit Zucker oder Salz vermischt.

Hier gibts mehr Infos wie das perfekte Frühstücksei gelingt.

Anwendung/Verwendung in der Küche

Eines der beliebtesten Eierrezepte ist sicherlich das Spiegelei.Eines der beliebtesten Eierrezepte ist sicherlich das Spiegelei. (Foto by: arskajuhani / Depositphotos)

Bei der Verwendung von Eiern sollte darauf geachtet werden, welche Eiergröße im Rezept gemeint ist:

  • Gewichtsklasse XL (Sehr groß) Gewicht: über 73 Gramm
  • Gewichtsklasse L (Groß) Gewicht: 63 bis unter 73 Gramm
  • Gewichtsklasse M (Mittel) Gewicht: 53 bis unter 63 Gramm
  • Gewichtsklasse S (Klein) Gewicht: unter 53 Gramm

Eier können auf verschiedenste Art und Weise zubereitet werden, beispielsweise als:

Allerdings sind Eier auch wichtige Zutaten beim Backen. Kaum ein Teig, der ohne Eier auskommt - dabei haben Eier die Eigenschaft, einen Teig zu binden.

Dies wird auch bei der Zubereitung von Fleischlaberl oder Semmelknödeln ausgenutzt.

In Salzgebäck lockern Eier den Teig auf und machen ihn luftig. Bei der Herstellung des berühmten Wiener Schnitzel wird Ei benötigt, um die Panade am Fleischzu halten.


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