Pak Choi

Pak Choi ist eine Krautsorte, ist mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen ein leicht verdauliches Gemüse, dass immer öfter auch in österreichs Küchen zu finden ist. Im asiatischen Raum gilt Pak Choi als ein Grundnahrungsmittel und passt herrlich in frische Salate, Suppen oder Eintopfgerichten.

Pak ChoiPak Choi ist sehr kalorienarm und besitzt viele verdauungsfördernde Ballaststoffe. (Foto by: Vfotografie / Depositphoto.com)

Auch als chinesischer Senfkohl bekannt ist die Staude botanisch mit dem Chinakohl verwandt. Die etwa 15 cm langen dunkelgrünen Blätter bilden einen lockeren Verbund, die in weiße feste Blattrippen übergehen und in einem abgerundeten Strunk münden. Das untere Ende ist verholzt. Die löffelförmigen Blattenden erinnern an jungen Spinat und Mangold.

Herkunft und Anbau

  • Pak Choi ist ursprünglich in Asien beheimatet. Das gesunde Blattstielgemüse zählt vor allem in Japan, Korea und China zu den ältesten und meist verwendeten Kulturpflanzen.
  • Das von der Pflanze bevorzugte feuchtwarme Klima dieser asiatischen Regionen erlaubt den Anbau im großen Stil. Trotzdem gedeihen die schnell wachsenden Stauden auch in den gemäßigten Klimazonen und können hierzulande in heimischen Gärten angebaut werden.
  • Ideal sind gut gewässerte Böden mit einer hohen Nährstoffversorgung mittels organischem Dünger. Für den Herbstanbau werden die Samen von Anfang Juli bis Anfang August in Reihen von 30 cm Abstand ausgesät. Je nach Anzahl der Sonnentage erfolgt die Ernte nach sechs bis acht Wochen.

Geschmack und Inhaltsstoffe

Die grünen Blätter des Pak-Choi haben einen aromatischen Geschmack mit mild nussartigem Charakter und einer leichten Senfnote. Die dickeren weißen Blattstiele schmecken etwas intensiver nach Senföl und frischem Chinakohl.

Das Gemüse ist sehr gesund und enthält Vitamin C sowie eine Reihe an B-Vitaminen. Die Pflanze ist reich an Kalium, Calcium, Carotin und sekundären Pflanzenstoffen. Die für den Geschmack verantwortlichen Senföle besitzen zudem eine reinigende und antibiotische Wirkung.

Verwendung in der Küche

Blätter und Stiele können sowohl roh als Salat angerichtet als auch gebraten und gedünstet werden. Sehr verbreitet ist die Zubereitung im Wok in Kombination mit weiteren Gemüsesorten und magerem Geflügelfleisch.

Zur Vorbereitung für alle Rezepte werden die Stauden gründlich gewaschen und gegebenenfalls trockene Stellen mit einem scharfen Messer großflächig entfernt. Das verholzte Ende des Strunks wird abgeschnitten. Anschließend wird die Staude in ca. 1 cm breite Streifen geschnitten.

Pak-Choi eignet sich durch seinen aromatischen Eigengeschmack sehr gut in der vegetarischen Küche. Kurz in feinem Erdnussöl angedünstet passen Blätter und Stiele zu allen dünn geschnittenen Gemüsesorten wie Paprika, Zucchini, Zwiebeln und Karotten aber auch zu grünem Spargel, Shiitakepilzen, Mungobohnensprossen und Zitronengras. Koriandersamen, Kreuzkümmel und gelbe Currypaste runden die Gerichte ab. Als typische Rezepturen gelten Indisches Lammcurry mit Pak-Choi und Kokosmilch oder Pak-choi süß-sauer mit Korianderstielen und ungesalzenen Erdnüssen.

Wok Pfanne mit Pak ChoiIn der Wok Pfanne läßt sich Pak Choi kombiniert mit wetierem Gemüse einfach zubereiten. (Foto by: photominer / Depositphoto.com)

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Einkauf und Lagerung

In Supermärkten ist Pak-Choi meistens in Packungen á 3 Stauden erhältlich, auf Wochenmärkten auch als einzelne Stauden. Beim Einkauf sollten Kunden darauf achten, dass die Blätter grün und knackig sind und keine braunen Stellen aufweisen.

Da das Gemüse sehr wasserhaltig ist, sollte es möglichst frisch verarbeitet werden. Große Vorräte sind nicht empfehlenswert. In ein nasses Baumwolltuch gewickelt halten sich die Stauden etwa zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Zum Einfrieren ist Pak-Choi jedoch ungeeignet, da dieser Vorgang die Zellen zerstört.

Besonderheiten und Saison

Pak-Choi wird in Europa in Treibhäusern angebaut und ist daher ganzjährig erhältlich. Die Saison für Freilandpflanzen beginnt im Mai und endet im Oktober.

 


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