Romanesco

Der Romanesco verblüfft mit seiner frischen grünen Farbe, sorgt zudem auf jedem Teller für ein optisches Vergnügen und auch mit seinem milden Geschmack kann diese Kohl- bzw. Krautsorte zusätzlich punkten.

RomanescoOb als Beilage oder Hauptgericht; Romanesco ist super gesund und schmeckt herrlich leicht. (Foto by: bhofack2 / Depositphoto.com)

Das Krautsorten zum gesündesten Gemüse zählt, ist längst kein Geheimnis mehr. Bestimmte Inhaltsstoffe vom Kraut bzw. Kohl, die eine blähende Wirkung verursachen, sind jedoch für Viele ein Grund, das Gemüse zu meiden. Die gute Nachricht für all jene lautet: Der Kohl mit der Bezeichnung "Romanesco" stellt eine wirkliche Alternative dar. Der Bruder des Blumenkohls besitzt nämlich nicht nur einen höheren Gehalt an Vitamin C, sondern verfügt auch über eine äußerst geringe Dosis der gefürchteten bläh Substanzen.

Herkunft und Aussehen

  • Sein Ursprung ist im Mittelmeerraum zu finden. Bereits seit dem 17. Jahrhundert ist dieser Kohl dort bekannt, wurde vorrangig in der Gegend von Rom angebaut und fand in der mediterranen Küche Verwendung.
  • Inzwischen hat das Gemüse seinen Siegeszug in ganz Europa angetreten, ist jedoch ein Exporterzeugnis geblieben. Mehrheitlich ist der Kohl nach wie vor auf Anbauflächen in Italien und Spanien beheimatet.

Geschmack und Inhaltsstoffe

Der Geschmack von Romaneso erinnert an den von Blumenkohl. Die feinere Struktur der Blütenspitzen verleiht ihm jedoch ein eleganteres Kohlaroma und macht ihn leicht bekömmlich. Sein hoher Gehalt an Vitamin C, A, B-Vitaminen und den Spurenelementen Kalium, Phosphor und Zink zeichnen ihn in besonderer Weise aus.


In Sachen Nährwert ist der Kohl mit 22 Kilokalorien je 100 Gramm und nur 0,3 Prozent Fett ein Garant für leichte Küche. Zudem ist er reich an Eiweiß und mit 3 Prozent Ballaststoffen geeignet, den jeweiligen Tagesbedarf an diesen maßgeblich decken zu helfen.

Verwendung in der Küche

Romaneso wird hauptsächlich in gekochter Form gegessen. Als sehr junges und zartes Gemüse wird er aber auch als Rohkost verzehrt.

Seine Verarbeitung beim Kochen ist denkbar einfach. Zuerst werden die Blätter entfernt und der Kohlkopf gewaschen. Um eine geringe Garzeit und somit den Erhalt der wertvollen Inhaltsstoffe zu sichern, empfiehlt es sich, die Röschen vom Stiel zu lösen. Anschließend werden sie in Salzwasser gegart.

Tipp: Nach dem Garen in Eiswasser tauchen, das erhält die appetitlich grüne Farbe. Die Röschen eignen sich als Gemüsebeilage zu Kurzgebratenem, zu Pasta oder Quiche, können aber auch zu einer Suppe verarbeitet werden. Roh und gehobelt geben sie einem knackigen Salat den besonderen Pfiff.

Romanesco sollte so frisch wie möglich zubereitet werden. Wird er dennoch gelagert, dürfen die Blätter nicht entfernt werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks kann auf diese Weise seine Haltbarkeit um zwei bis drei Tage verlängert werden.

Gebackener RomanescoDie grüne Farbe bleibt erhalten, wenn der Romanesco nach dem Garen kurz in Eiswasser getaucht wird. (Foto by: bhofack2 / Depositphoto.com)

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Einkauf und Lagerung

Die Saison für Romanesco beginnt Anfang Mai und reicht bis in den Oktober hinein. Im Supermarkt ist er aber ganzjährig erhältlich. Die dunkelgrünen Blätter des Romanesco liegen dicht am Kopf. Wie beim Blumenkohl ist er in kleinen Röschen unterteilt, die man mühelos abbrechen kann. Die Farbe beim Einkauf sollte leuchten hellgrün sein.

Im Kühlschrank hält er sich zirka zwei bis drei Tage und ist auch zum Einfrieren geeignet. Dazu den Romanesco in Röschen teilen. Dann mit kochendem Salzwasser blanchieren, auskühlen lassen und portionsweise im Gefrierbeutel fest verschließen und ins Kühlfach geben.

Besonderheit und Saison

Der Romanesco gedeiht in der Mittelmeerregion im Zeitraum von April bis November. Er benötigt viel Sonne und Wärme, damit er gut wächst und gedeiht. In kühleren Gegenden verkürzt sich natürlich die Saison.


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