Vanillerostbraten
Vanillerostbraten schmeckt saftig, kräftig und fein würzig. Das Rezept wird mit einem sämigen Bratensaft serviert.
Zutaten für 4 PortionPortionen
Zutaten für den Rostbraten
| 4 | Stk | Rostbraten (à ca. 200 g) |
| 1 | TL | Salz |
| 1 | Prise | Pfeffer (schwarz, gemahlen) |
| 1 | EL | Weizenmehl (universal) |
| 2 | EL | Butterschmalz |
Zutaten für die Sauce
| 4 | Stk | Knoblauchzehen |
| 250 | ml | Rindsuppe (klar) |
| 1 | EL | Essig (Hesperidenessig) |
| 15 | g | Butter (kalt) |
Weitere Rezeptideen
Küchenutensilien
Zeit
30 Min. Gesamtzeit 15 Min. Zubereitungszeit 15 Min. Koch & RuhezeitZubereitung
Schritt 1
Zu Beginn die Rostbratenscheiben mit einem Schnitzelklopfer auf beiden Seiten nur leicht plattieren. Anschließend die Fleischränder mehrmals einschneiden, damit sich die Scheiben beim Braten nicht aufwölben.
Schritt 2
Danach das Fleisch auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und dünn mit dem Weizenmehl bestauben. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
Schritt 3
Nun das Butterschmalz in einer großen Pfanne kräftig erhitzen und die Rostbratenscheiben darin je nach Dicke auf beiden Seiten etwa 2–3 Minuten kräftig anbraten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen, auf einen vorgewärmten Teller legen und zugedeckt kurz rasten lassen.
Schritt 4
Anschließend die Hitze reduzieren und den gehackten Knoblauch in den Bratrückstand geben. Etwa 30 Sekunden anschwitzen, ohne dass der Knoblauch braun wird.
Schritt 5
Danach mit der Rindsuppe und dem Hesperidenessig aufgießen. Den Bratensatz vom Pfannenboden lösen und die Sauce etwa 3–4 Minuten leicht einkochen lassen.
Schritt 6
Abschließend die kalte Butter in die Sauce einrühren. Die Rostbratenscheiben samt ausgetretenem Fleischsaft wieder in die Pfanne geben und bei niedriger Hitze etwa 2 Minuten in der Sauce ziehen lassen. Bei Bedarf nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.
Tipps zum Rezept
- Für dieses Rezept gut abgelegenen, leicht marmorierten Rostbraten verwenden. Dadurch bleibt das Fleisch beim kurzen Braten besonders saftig.
- Die Rostbratenscheiben nur leicht klopfen und keinesfalls so dünn wie Schnitzel ausarbeiten.
- Der Knoblauch wird erst nach dem Fleisch kurz angeschwitzt. So verbrennt er beim scharfen Anbraten nicht und entwickelt ein angenehm würziges Aroma.
- Die kalte Butter erst am Ende einrühren und die Sauce anschließend nicht mehr stark aufkochen. Dadurch wird der Bratensaft leicht sämig und glänzend.
- Als Beilage passen Braterdäpfel, Kroketten, Reis oder Erdäpfelpüree.
- Beim klassischen österreichischen bzw. Altwiener Vanillerostbraten wird keine „echte Vanille“ verwendet. Historisch wurde Knoblauch als „Vanille des kleinen (armen) Mannes“ bezeichnet.
Wein & Getränketipp
- Ein kräftiger Zweigelt oder Blaufränkisch harmoniert gut mit dem würzigen Rostbraten.
Nährwert pro Portion
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