Walnussöl

Walnussöl ist der perfekte Begleiter für milde Salate und Speisen. Aufgrund seines angenehmen nussigen Geschmacks verleiht es selbst vorsichtig dosiert jedem Gericht eine köstliche Note. Walnussöl ist allerdings zum Kochen nicht wirklich geeignet.

WalnussölWalnussöl kann Entzündungen vorbeugen und die Konzentration steigern. (Foto by: © racamani / fotolia.com)

Walnussöl ist ein Speiseöl höchster Qualität, das mit seiner goldgelben, strahlenden Farbe Lust auf mehr macht.

Walnussöl wird zum Teil aus gemahlen, gerösteten und ungerösteten, ölhaltigen Nüssen beziehungsweise Kernen des Walnussbaumes hergestellt wird. Es ist verglichen mit anderen Sorten recht dünnflüssig und weist, in Abhängigkeit von der Herstellungsweise, einen mehr oder weniger starken nussigen Geschmack auf.

Info: Das Öl ist nur relativ kurz haltbar - im Optimalfall kann es für ein dreiviertel Jahr aufbewahrt werden, sofern es im Kühlschrank und in einer dunklen Flasche gelagert wird.

Herkunft & Qualitätsmerkmale

Walnüsse stammen ursprünglich aus Mittelasien und werden dort bereits seit mehr als 9.000 Jahren angebaut.

Wichtige Anbauländer sind Frankreich, China, Italien, Kalifornien und Chile.

Walnussöl kann durch die Heißpressung, Kaltpressung und Extraktion (=das Öl wird durch chemische Lösungsmittel gewonnen) von Walnüssen hergestellt werden. Um einen Liter des delikaten Öls zu produzieren, werden etwa 2-3 Kilogramm reife Walnüsse benötigt.

Info: Die besten und gesündesten Geschmackserlebnisse bringt die Kaltpressung hervor, da dabei der volle, nussige Geschmack erhalten bleibt, keine chemischen Lösungsmitteln verwendet werden und auch keine Hitzezufuhr erfolgt.

Wenn man gehackte Walnüsse für einige Tage in ein neutrales Speiseöl einlegt, kann man so sein eigenes Walnussöl herstellen.

Anwendung in der Küche

Der Rauchpunkt von Walnussöl ist sehr niedrig und liegt bei etwa 130°C. Daher wird empfohlen, dieses Öl nicht zum Erhitzen oder Frittieren zu nutzen.

Es wird aber sehr gerne verwendet, um Salate, Suppen und Saucen zu verfeinern und ihnen ein angenehm nussiges Aroma zu verleihen. Auch Süßspeisen, Gebäck oder Cremes verleiht der Nussgeschmack eine besondere Note.

Tipp: Mit Walnussöl sollte man allerdings sparsam umgehen, besonders mit der kaltgepressten Variante, da man sonst schnell andere Geschmäcker überdeckt.

Walnussöl eignet sich außerdem, um Gerichte aufzuwerten, die selbst nur relativ wenig Eigengeschmack aufweisen, beispielsweise Sellerie-, Fisch-, Reis- oder Spargelgerichte.

Unsere Rezept Empfehlungen:

Gesundheit

  • Walnüsse sind wertvolle Lieferanten von ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Omega 3-Fettsäuren. Sie sind für einen ausgeglichenen Blutfettspiegel verantwortlich.
  • Sie steigern die Leistung des Gehirns sowie die Lern- und Konzentrationsfähigkeit. Daher weist auch das Öl diese Wirkung auf.
  • Walnussöl kann auch Entzündungen vorbeugen, den Blutdruck senken und die Fließeigenschaften des Blutes verbessern.
  • Es hat auch eine antioxidative Wirkung auf den Körper.
  • Der enthaltene Inhaltsstoff Tocopherolen, stärkt auch das Nervensystem, den Kreislauf und die Herzfunktion.
  • Walnüsse verfügen über einen großen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und wirken sich dadurch auch positiv auf Cholesterinspiegel aus.

Info: Walnussöl wird nicht nur in der Küche verwendet, sondern kann, auf Grund des Linolsäuregehaltes, auch auf die Haut (trockene Lippen, irritierte, rissige und lichtgeschädigte Stellen) aufgetragen werden. Auch zur Haarpflege kann das Öl zum Einsatz kommen.


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User Kommentare

Silviatempelmayr
Silviatempelmayr

Walsnussöl verwende ich sehr gerne für Salate. Wir mögen den leicht nussigen Geschmack sehr beim Dressing.

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