Kohlsprossen

Kohlsprossen oder Rosenkohl zeichnt sich durch einen leicht bitteren Geschmack aus und hat dadurch ein einzigartiges Aroma. Er wird gerne zu einme festlichen Braten als Beilage serviert oder dient als Zugabe in einem Auflauf oder Eintopf.

KohlsprossenKohlsprossen schmecken köstlich im Auflauf oder als Beilage und sind sehr gesund. (Foto by: karissaa / Depositphotos.com)

Kohlsprossen, besser bekannt unter dem Namen Rosenkohl oder auch Brüsseler Kohl sind ein beliebtes Gemüse in der kalten Jahreszeit. Sie werden gern als Beilage gegessen, aber auch als Hauptmahlzeit, z. B. Rosenkohlauflauf oder sogar als Rosenkohlsalat.

Anbau und Herkunft

  • Zusammen mit Weißkraut, Rotkraut, Broccoli, Kohlrabi und Karfiol (Blumenkohl) gehört Rosenkohl zu den Kreuzblütlern (Brassicaceae).
  • Er soll schon im 13. Jh. in Brüssel angebaut worden sein, aber so richtig bekannt ist er erst seit dem 19. Jh.
  • Die Röschen mit einem Durchmesser von ein paar Zentimetern bestehen aus mehreren übereinander angeordneten Blättern und wachsen an einem bis zu 1 m hohen Strunk.
  • Die Farbe kann variieren zwischen hell-, dunkelgrün oder leicht rötlich. Rosenkohl verträgt ohne Probleme Minustemperaturen bis zu -10 Grad Celsius, nach dem ersten Frost schmeckt er sogar noch besser.

Geschmack und Inhaltsstoffe

In Kohlsprossen sind viele Vitamine und Nährstoffe enthalten: sehr viel Eiweiß, Ballaststoffe, Eisen, die Vitamin B, C und K, Folsäure, Kalium, Magnesium und Phosphor. Wegen der in ihnen enthaltenen Bitterstoffe schmecken sie leicht bitter, haben aber dennoch einen angenehmen Geschmack. Um die Nährstoffe zu erhalten, ist es wichtig, frische Ware zu kaufen und nicht zu lange zu lagern, weil dadurch ein Teil der Nährstoffe wieder verloren geht.

Verwendung in der Küche

Im Allgemeinen wird das Gemüse vor dem Verzehr gegart. Dazu wird der Stielansatz gekürzt und am besten kreuzweise eingeschnitten, damit beides während des Garens gleichermaßen gar wird. Danach werden die Röschen kurz abgespült und dann ca. 15 Min. schonend gegart, damit die Vitamine erhalten bleiben. Damit die Farbe erhalten bleibt, sollten die Röschen erst nach dem Kochen gesalzen werden.

Es gibt verschiedene Zubereitungsmöglichkeiten:

  • Rosenkohl kann als Gemüsebeilage gegart und hinterher mit etwas Butter verfeinert werden.
  • Für einen Rohkostsalat wird der untere Bereich mit dem Strunkansatz komplett entfernt und die Blätter einzeln abgeschnitten. Sie können vor der Salatzubereitung kurz in etwas Fett angedünstet werden.
  • Rosenkohl eignet sich auch hervorragend als Suppengemüse für Suppen und Eintöpfe.
  • Sehr beliebt ist er auch als Auflauf oder Gratin.

RosenkohlauflaufEin Kohlsprossenauflauf ist immer eine Freude, schnell und einfach zu einem gesunden Gericht. (Foto by: papkin / Depositphoto.com)

Unsere Rezept-Emfehlungen:

Rinderfilet mit Kohlsprossen

Rosenkohl in Öl eingelegt

Kohlsprosseneintopf

Kohlsprossen-Pasta

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Einkauf und Lagerung

Es ist wichtig, Rosenkohl frisch zu kaufen. Die Röschen sollten noch geschlossen sein und er sollte keine welken Blätter haben. Wenn die Blätter schon geöffnet sind oder gelblich verfärbt sind, wurde er schon zu lange gelagert.

Frisch gekauft sollte er nach 2 bis 3 Tagen verbraucht werden, weil sonst wichtige Nährstoffe zunehmend verloren gehen. Wer Rosenkohl einfrieren möchte, kann ihn vor dem Einfrieren kurz blanchiere. Im Gefrierfach ist er ungefähr 6 bis 9 Monate haltbar.

Besonderheiten und Saison

Rosenkohl ist im Handel nicht durchgehend das ganze Jahr vorhanden, die Saison beschränkt sich in Österreich auf die Monate August bis Januar, aber durch Importe aus Belgien und den Niederländen gibt es ihn bis März zu kaufen.

Kohlsprossen sind besonders reich an Vitamin C, Zink und dem fettlöslichen Vitamin K. Bei regelmäßigem Genuß von Rosenkohl, bewahrt er vor Zellschäden durch krebserregende Stoffe und beweist ein gesünderes Hautbild sowie gefestigte Fingernägel.

Durch Zugabe von Zucker ins Salzwasser kann der typische Kohlgeschmack minimiert werden.


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