Morchel

Die Morchel ist die Königin unter den Speisepilzen. Ihr starkes Aroma macht sie zu begehrten Würzpilzen, die jedem Gericht, in dem Sie verwendet werden, einen unverwechselbaren Geschmack verleihen.

MorchelMorcheln besitzen ein aromatisches bis würziges Aroma. (Foto by: © Axel Völl / fotolia.com)

Morcheln gehören zu den Delikatessen der Pilzgattungen und zählen zu den so genannten Schlauchpilzen. Hier bei uns in Österreich gibt es 12 verschiedene Morchel-Arten, die sich vor allem in der Größe und Farbe voneinander unterscheiden.

Aussehen

Info: Am beliebtesten sind Spitzmorchel und Speisemorchel.

  • Morcheln haben einen langen hohen Stiel.
  • Der Stil ist mit dem Hut verwachsen.
  • Wenn man die Morchel der Länge nach durchschneidet haben sie einen gemeinsamen Hohlkörper.
  • Die Hutoberfläche ist wabenförmig.
  • Geruch und Geschmack sind angenehm würzig und sehr mild.
  • Das Fleisch ist recht brüchig und zeigt sich weiß, wenn es gebrochen wird.

Herkunft & Saison

Die Morchel ist an den unterschiedlichsten Standorten anzutreffen, unter anderem in Auwäldern, in Hecken und Gebüschen, humusreiche Wiesen oder unter einer Esche.

Der Pilz ist ebenso häufig einzeln wie in kleineren Gruppen von April bis Mai anzutreffen. 

Geschmack

Morcheln besitzen ein aromatisches bis würziges Aroma, das durch sehr feine Geschmacksnuancen beliebt geworden ist.

Info: Die Speisemorcheln welche im Auwald gewachsen sind, sind meist besser im Geschmack als Morcheln welche auf Rindenmulch gezogen werden.

Verwendung in der Küche

Getrocknete Morcheln passen vor allem zu diversen Fleischgerichten.Getrocknete Morcheln passen vor allem zu diversen Fleischgerichten. (Foto by: fotocodp / Depositphotos)

Morcheln müssen unbedingt ordentlich gereinigt werden, da sich in den großen Waben Schmutz ansammeln kann:

  • Hierfür halbiert man den Pilz der Länge nach und kann dann den Schmutz von hinten her aus den Waben und dem Hohlraum klopfen oder mit Hilfe eines schmalen Pinsels.

Wichtig: Morcheln darf man nicht roh essen und müssen vorher unbedingt auf 80 Grad erhitzt werden.

Sehr beliebt sind die in dünne Scheiben bzw. Stücke geschnittenen Pilze in der Bratpfanne zu braten oder in Saucen oder Suppen mitzukochen.

Info: Verwendet man getrocknete Exemplare, so müssen sie erst für knapp eine halbe Stunde in Wasser eingeweicht werden. Das übrig bleibende Wasser eignet sich danach hervorragend als Basis für Suppen und Saucen.

Morcheln sollten immer nur in begrenztem Umfang verwendet werden, da sie einen starken Eigengeschmack aufweisen und schnell vorschmecken.

Info: Bereits gekochte Morcheln kann man im Kühlschrank maximal 1 Tag aufbewahren, diese müssen vor dem Essen aber unbedingt wieder auf rund 80 Grad erwärmt werden.

Ein paar köstliche Rezepte mit dem Pilz:


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