Rindsgulasch aus Österreich

Das Rindsgulasch aus Österreich schmeckt würzig und saftig. Ein delikates Gericht das mit folgendem Rezept gelingt.


Bewertung: Ø 4,4 (10.666 Stimmen)

Zutaten für 4 Portionen

1 kg Gulaschfleisch im Ganzen
1 kg Zwiebeln
1 Schb Brot (die Brotrinde oder Brotscherzel)
4 EL Öl
500 ml Suppe, klare
1 TL Salz
1 Prise Chillischote (gemahlen)
1 Bl Lorbeer
1 Stg Maggikraut (Liebstöckl)
1 EL Majoran
1 Prise Pfeffer
2 EL Paprikapulver (edelsüß)

Benötigte Küchenutensilien

Gemüsemesser Pürierstab - Stabmixer Kochtopf

Zeit

135 min. Gesamtzeit 15 min. Zubereitungszeit 120 min. Koch & Ruhezeit

Zubereitung

  1. Für das Rindsgulasch das Gulaschfleisch in 2 x 2 Zentimeter große Stücke schneiden. Wenn nicht erwünscht, Fett und vorhandene sehnige Stellen entfernen.
  2. Die Zwiebel in Würfeln schneiden und in Öl gut anrösten. Nun den Topf von der Platte nehmen, den Paprika dazugeben und umrühren. Sofort mit der Suppe aufgießen, das Fleisch wieder dazugeben und umrühren.
  3. Anmerkung: Es kann noch weiter etwas Suppe hinzugegeben werden bis das Fleisch-Zwiebelgemisch damit bedeckt ist.
  4. Jetzt Majoran, Lorbeerblatt, Brotrinde oder Brotscherz, Maggikraut, Salz, Pfeffer und wer mag auch Chili (am besten frisch) dazugeben. Gulasch bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.
  5. Schnellkochtopf: 30 - 40 Minuten, Kochtopf: bis das Fleisch weich ist (ca. 2 Stunden). Wenn nötig Wasser oder Suppe nachgießen, damit es nicht anbrennt. Zuletzt sollte das Fleisch nicht mehr als 1 cm mit Flüssigkeit bedeckt sein.
  6. Wenn das Fleisch weich ist, aus der Soße nehmen und zur Seite stellen. Lorbeerblatt aus dem Saft entfernen und entsorgen.
  7. Den Saft mit einem Stab-Mixer pürrieren. Die Soße je nach Geschmack nachwürzen und das Fleisch wieder zugeben. Nochmals gut erwärmen und heiß servieren.

Tipps zum Rezept

Das fertige Rindsgulasch mit Semmel- oder Serviettenknödel servieren.

Wer möchte, kann das Gulasch noch mit Kümmel würzen und mit einem Schuss Weißbier auffüllen.

Das Fleisch möglichst scharf anbraten. Die entstehenden Röststoffe geben der Soße am Ende die schöne dunkle Farbe und einen aromatischen Geschmack.

Am nächsten Tag aufgewärmt, schmeckt das Gulasch noch einmal viel besser und das Fleisch ist so richtig durchgezogen. Also am Besten am Vortag vorbereiten und am nächsten Tag genießen.

Nährwert pro Portion

kcal
131
Fett
10,39 g
Eiweiß
1,52 g
Kohlenhydrate
8,17 g
Detaillierte Nährwertinfos

Wein & Getränketipp

Ein Gulasch verlangt nach einem Glas Bier oder ganz einfach nach Mineralwasser. Besonders der Paprika und andere Gewürze im Gulasch, würden nicht mit Wein harmonieren.

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User Kommentare

Hans1982

Ich habe das Gulasch am Liebsten so: Eine grosse Portion Rindsgulasch mit 2 Semmeln und einem Krügerl dazu. Da lacht bei mir das Herz. Darf bei keinem guten Wirten fehlen.

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AMMER

Wir machen auch gerne Gulasch. Dann kochen ich meistens etwas mehr, da es aufgewärmt noch besser schmeckt.

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Sonia21

Knödel ist sicher auch eine gute Variante, aber mir persönlich schmecken am besten selbstgemachte Spätzle oder einfach eines resches Semmerl dazu.

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melanie2211

tolles gulaschrezept!!!!!
schmeckt sehr sehr gut

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Silviatempelmayr

Der Zwiebel muss unbedingt gut angebraten werden, sonst hat das Gulasch echt einen faderen Geschmack.

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Silviatempelmayr

Bei uns gibt es immer selbstgemachte Nockerl zum Gulasch. Das lieben meine Kinder. Guter Tipp mit dem Brot, das macht das Gulasch schön sämig.

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Pesu07

Kümmel darf bei mir nicht fehlen. Am liebsten essen wir dazu selbstgemachte Nockerl oder Salzkartoffeln.

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snakeeleven

Das Maggikraut passt sehr gut zum Rezept . Ich habe es selbst im Garten Und verwende es auch zum Suppe würzen.

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Millavanilla

Brot im Gulasch? Das kenne ich überhaupt nicht. Ich koche es immer nach der Klassischen Art, davon steht aber nichts von einem Brot!

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GuteKueche-Admin

ist natürlich von Region zu Region verschieden - kann man auch weglassen, man soll dabei altes Brot verwenden bzw. die Rinde oder eben das Scherzelstück vom Brot.

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Gelöschter User

ich habe es auch noch nie mit brot probiert, aber schon davon gehört. ich frage mich nur, ob das die haltbarkeit beeinträchtigt, denn ein gutes gulasch muss man schon ein bis zweimal aufwärmen können :-)

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meshka

hab's einmal mit brotscheibe (sauerteigbrot) versucht.
die sämigkeit des saftes war unübertroffen der hammer !

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pmlwien

Bitte bei den Rezepten immer explizit dazuschreiben ob geschlossener oder offener (normaler) Kochtopf - auch bei den einzelnen Schritten, damit kein Missverständnis entstehen kann. Hier macht das nämlich einen Unterschied; und der normale Kochtopf muss auch geschlossen sein ...

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GuteKueche-Admin

ja, stimmt, steht aber in der Zubereitung dabei ;)

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