Marmelade

Marmelade ist von unserem Frühstückstisch kaum wegzudenken – was wäre das Frühstücksbrot auch ohne Margarine und feinste Fruchtmarmelade. Die Zubereitung aus Früchten und Zucker lässt sich aber nicht nur als Brotaufstrich verwenden, denn besonders beim Backen gibt es vielfältige Verwendungsmöglichkeiten für Marmelade.

MarmeladeMarmelade verdankt ihr Aussehen der jeweiligen Frucht. (Foto by: MKucova / iStock.com)

Marmelade ist je nach Land und Region unter vielen Namen bekannt. Hierzulande spricht man hauptsächlich von Marmelade und Konfitüre, in anderen Ländern sind aber auch Bezeichnungen wie Schmärsel, Gomfi oder Schlecksl gängig.

Marmelade ist eine Zubereitung, die vor allem aus Früchten und Zucker besteht und eingekocht wird.

Herkunft

Marmelade wurde vermutlich von den Römern erfunden, die Zwetschgenmus mit Zuckerrohr haltbar machten.

Aussehen

Marmelade verdankt ihr Aussehen – insbesondere die Farbe – jeweils der verwendeten Frucht. Von anderen Fruchtaufstrichen unterscheidet sich Marmelade vor allem dadurch, dass die Konsistenz nicht glatt ist, wie es beispielsweise bei Gelee der Fall wäre. Vielmehr sind in Marmelade noch Stückchen enthalten, da sie aus ganzen Früchten bzw. Fruchtstücken hergestellt wird.

Geschmack

Marmelade schmeckt aufgrund des hohen Zuckergehalts zunächst einmal sehr süß. Natürlich kommt aber auch der Geschmack der jeweils verwendeten Frucht stark durch und ergänzt sich mit dem Zucker zu einer angenehmen, aber dennoch starken Süße.

Der Fruchtgeschmack kann beispielsweise von Erdbeeren, Himbeeren, Aprikosen, Zitrusfrüchten und vielem mehr stammen.

Anwendung/Verwendung in der Küche

  • Marmelade ist ein beliebter Brotaufstrich, der auf dem Frühstückstisch nicht fehlen darf.
  • Besonders beim Backen wird Marmelade in Österreich vielfältig eingesetzt. Was wäre eine Sacher-Torte, würde sie nicht vor dem Glasieren mit Marillenmarmelade aprikotiert? Für das gewisse Extra in der Linzer Torte sorgt Ribiselmarmelade.
  • Krapfen werden das ganze Jahr über mit Marillenmarmelade angeboten, zur Faschingszeit gerne auch mit anderen Marmeladensorten wie Hagebuttenmarmelade.
  • Aus Schlagobers und Marmelade lässt sich eine süße Sauce herstellen, mit der Kuchen eine fruchtige Note verliehen werden kann.

Marmelade kann prinzipiell jeder selbst zuhause machen. Dies bietet sich natürlich besonders an, wenn man eigenes Obst im Garten hat, das ohnehin übrig wäre. Durch die Zugabe der richtigen Zuckermenge wird die Marmelade oft über Jahre hinweg haltbar gemacht.

Marmeladen Grundrezept ...

Zutaten:

  • 1 kg (beliebige) Früchte
  • 500 Gramm Gelierzucker 2:1 (oder Gelierzucker 1:1)
  • 2 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Die gewaschenen und eventuell entkernten und klein geschnittenen Früchte zusammen mit dem Zucker in einen hohen Topf geben, gut verrühren und für gut 3-4 Stunden ziehen lassen – dabei ab und zu durchrühren.
  2. Danach den Zitronensaft untermischen und den Topf, unter Rühren, zum Kochen bringen, ca. 4-6 Minuten köcheln lassen bis die Früchte weich sind.
  3. Danach kann man die Marmelade noch heiß in saubere Schraubgläser füllen und kühl und dunkel aufbewahren.

Sonstiges/Besonderheiten

In Europa darf eigentlich nur noch Marmelade als Marmelade bezeichnet werden, die aus Zitrusfrüchten hergestellt wurde und einen Fruchtanteil von mindestens 20 Prozent aufweisen - alles andere muß als Konfitüre bezeichnet werden.

In Österreich gibt es aufgrund einer Ausnahmeregelung weiterhin Produkte wie:

 


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User Kommentare

Silviatempelmayr
Silviatempelmayr

Marmelade ist so schnell zu machen und selbstgemachtes schmeckt doch am besten. Einfach mal neue Sorten ausprobieren ist auch interessant was man alles mischen kann.

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