Süsskartoffel

Durch den hohen Stärkegehalt bringt die Süsskartoffel einen einzigartigen, süßlichen Geschmack auf unsere Teller. Bei regelmäßigem Genuß ist ihre Auswirkungen auf unsere Gesundheit grandios, da die Süßkartoffel viele wichtige Nähr- und Vitalstoffe in großen Mengen besitzt.

Süsskartoffel Die Süßkartoffel schmeckt im Gegensatz zur Kartoffel auch roh. (Foto by: dianazh / depositphotos.com)

Wer sich gesund ernähren will, der sollte unter anderem viel Gemüse essen.

Exotisches Gemüse erfreut sich immer größerer Beliebtheit, darunter auch die aus Südamerika stammende Süßkartoffel.

Während sie dort schon lange Zeit ein Grundnahrungsmittel darstellt, begann sie ihren Siegeszug vor allem in Form von Pommes und Chips hierzulande erst spät, doch mittlerweile ist sie auch in Europa nicht mehr vom Speiseplan wegzudenken und sogar in Discountern erhältlich.

Herkunft

  • Die Heimat der Süßkartoffel liegt in Südamerika, wo sie als "Batate" bekannt ist.
  • Zwar wurde sie bereits im 16. Jahrhundert von Christoph Kolumbus im Zuge seiner Entdeckungsreisen nach Europa importiert, doch während die Bevölkerung die herkömmliche Kartoffel sehr schnell als neues Grundnahrungsmittel annahm, blieb sie der Süßkartoffel skeptisch gegenüber.
  • Heutzutage ist der unangefochtene Spitzenreiter im Süßkartoffelanbau jedoch der asiatische Riese China mit einer unglaublichen Produktion von jährlich rund 120 Millionen Tonnen.

Doch sind Süßkartoffeln wirklich Kartoffeln?

Zwar lässt der Name auf eine direkte Verwandtschaft der beiden Knollen schließen, doch die Süßkartoffel hat mit der uns bekannten Kartoffel  botanisch gesehen eher weniger gemeinsam.

Denn im Unterschied zur Kartoffel (bot. Solanum tuberosum), die zu den Nachtschattengewächsen zählt, handelt es sich bei der südamerikanischen Süßkartoffel (bot. Ipomoea batatas) um ein sogenanntes Windengewächs.

Dennoch ähneln sich die beiden Gemüsesorten optisch durchaus und wachsen beide unter der Erde, dort enden die Gemeinsamkeiten dann aber auch schon.

Süsskartoffel Foto Gutekueche.at

Saison

Das Tolle, die Süßkartoffelzeit ist das ganze Jahr über.

Die Knolle benötigt keine spezielle Saison um zu wachsen und zu gedeihen, sodass sie ganzjährig auf den Märkten oder im Supermarkt zu finden ist.

Geschmack

  • Vor allem in Sachen Geschmack lässt sich ein deutlicher Unterschied feststellen, denn wie der Name bereits verrät, schmecken Süßkartoffeln dank einem hohen Gehalt an Stärke in der Tat süßlich.
  • Eine weitere Besonderheit: Die Farbe der Schale variiert je nach Sorte - von gelb über orangerot bis hin zu tiefrot sind alle Nuancen vertreten. Die Süßkartoffel Rezepte kann gekocht, gebraten, gebacken oder frittiert werden.

Verwendung in der Küche

Süsskartoffel Die Süßkartoffel eignet sich zum frittieren, kochen und einlegen. (Foto by: lenyvavsha / depositphoto.com)

Süßkartoffeln schmecken im Gegensatz zu Kartoffeln tatsächlich typisch süß und erinnern an eine Mischung zwischen mehligen Kartoffeln, Karotte und Kürbis.

Damit sie ihr Aroma jedoch nicht verlieren, muss man unbedingt auf eine trockene und kühle Lagerung achten und die Knolle möglichst innerhalb von 1-2 Wochen zubereiten.

Dabei müssen Süßkartoffeln nicht einmal zwingend gekocht werden, sondern können auch roh genossen werden, zum Beispiel in einem Salat.

Unsere Rezept-Empfehlungen

Aufbewahrung / Haltbarkeit

Wegen eines zu hohen Wassergehalts kann die Süßkartoffel nicht zu lange gelagert werden.

Deshalb beim Einkauf darauf geachtet werden, nicht zu große Mengen zu kaufen.

Die Süßkartoffeln stets an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort lagern.

Sie sollte innerhalb von einer bis zwei Wochen aufgebraucht sein.

Im Gemüsefach vom Kühlschrank kann man sie auch aufbewahren, dort fühlt sie sich dennoch nicht ganz so wohl wie in einem Keller.

Als Vorrat kann die Süßkartoffel natürlich auch in Scheiben geschnitten, vorgekocht, in Einmachgläser eingemacht werden.

Nährwert / Wirkstoffe

  • Nicht nur mit ihrem Geschmack, sondern auch mit ihren Nährwerten und Inhaltsstoffen kann die Süßkartoffel auftrumpfen.
  • Zwar enthalten sie relativ viele Kalorien, jedoch dafür kaum Fett, weshalb sie auch für Figurbewusste eine gute Alternative darstellen.
  • Ihre sekundären Pflanzenstoffe wie Carotinoide und Anthocyane schützen unsere Zellen als sogenannte Antioxidantien vor freien Radikalen.
  • Zusätzlich enthält sie viele natürliche Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Zink.
  • Durch die sättigenden Ballaststoffe können Süßkartoffeln außerdem für eine gut funktionierende Verdauung sorgen und viele langkettige Kohlenhydrate halten lange satt.
  • Ein großer Pluspunkt für Schwangere: Der hohe Anteil an natürlicher Folsäure.

Pro 100g enthält die Süßkartoffel durchschnittlich folgende Nährwerte:

86 Kalorien
55 mg Natrium
337 mg Kalium
25 mg Magnesium
1,6 g Protein
2,4 mg Vitamin C
0,2 mg Vitamin B6
30 mg Calcium


Bewertung: Ø 4,0 (10 Stimmen)

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User Kommentare

Katerchen

Ich kann mit der Süßkartoffel nichts anfangen, bei den paarmal wo ich eine gegessen habe war ich nicht begeistert. Ich bleibe lieber bei den gewöhnlichen Erdäpfeln.

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Pesu07

Obwohl die Süßkartoffel sehr vielseitig einsetzbar und mit vielen Zutaten kombinierbar ist, findet sie in unserer Familie wenig Anklang.

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Silviatempelmayr

Meiner Familie schmeckt die süsskartoffel garnicht. Da sind uns schon die richtigen erdäpfel lieber.

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