Sardelle

Egal ob man sie nun als Sardellen oder als Anchovis bezeichnet: Die kleinen Fische halten stets, was sie versprechen. Ein würziger Geschmack trifft auf fettiges Fleisch und bietet so eine hervorragende Grundlage für einen feinen Gaumenschmaus.

SardelleDie Sardelle fällt vor allem dadurch auf, dass sie so extrem klein ist. (Foto by: © briel / fotolia.com)

Die Sardelle ist ein heringsartiger Knochenfisch und ist grundsätzlich kein anspruchsvoller Fisch, denn er kann unterschiedliche Salzgehalte in Gewässern sehr gut vertragen.

Sardellen werden besonders häufig als "Anchovis" bezeichnet - dies gilt besonders für ganz kleine Exemplare.

Aussehen

  • Die Sardelle fällt vor allem dadurch auf, dass sie so extrem klein ist - im Durchschnitt werden sie kaum 10 cm lang.
  • Der Körper ist sehr schlank und langgestreckt und ähnelt in der Form einer Stromlinie.
  • Die Sardelle kann auch an ihrem übergroßen Maul erkannt werden, das weit über die Augen hinaus reicht.
  • Im Vergleich zur Kopfgröße weist die Sardelle sehr große Augen auf.
  • Der gesamte Körper ist von großen Schuppen übersät, die jedoch problemlos entfernt werden können.
  • Der Rücken der Sardelle ist dunkelgrün und verfärbt sich über dunkelblau bis hin zu silbern am Bauch.

Herkunft

Die Sardelle, ist ein Schwarmfisch, lebt im Meer und bevorzugt geringe Wassertiefen. Die Adria, der Atlantik sowie die südliche Nordsee sind ihr Zuhause. Im Sommer sind sie in großer Zahl in den nördlicheren Regionen anzutreffen, während Sie im Winter eher das mediterrane Klima vorziehen.

Geschmack

Sardellen besitzen einen kräftigen und würzigen Eigengeschmack. Dies wird durch den hohen Fettgehalt des Fleisches noch unterstrichen. Deshalb eignen sie sich hervorragend als Geschmacksträger eines Gerichts.

Verwendung in der Küche

  • Sardellen sind für die meisten von uns aus Dosen bekannt, wo sie in Speiseöl oder nur in Salz eingelegt sind. Die eigelegten Fische haben einen sehr intensiven Geschmack und eigenen sich dadurch als raffinierte Würze zu diversen Speisen wie zum Beispiel Pizza, Saucen, Suppe, ….
  • Die Fische haben einen sehr intensiven und salzigen Eigengeschmack, daher sollte man sehr sparsam damit umgehen. Falls man den Geschmack etwas abschwächen möchte kann man die Fische auch eine Weile in Milch (oder auch in Wasser) einlegen.
  • Sardellen werden aufgrund ihrer Größe häufig im Ganzen gegessen. Besonders wenn sie vorher frittiert wurden, schmecken sie auf diese Art und Weise vorzüglich.
  • Vor allem in den Mittelmeerländern wird die Sardelle meist in frischer Form zubereitet – dazu wird er paniert und in reichlich heißem Olivenöl ausgebacken.
  • Tatsächlich eignen sich die kleinen Fische, wenn sie frisch sind und nicht aus der Dose, auch zum Grillen. Allerdings macht diese Verarbeitungsweise sehr viel Arbeit, da sie dann zunächst ausgenommen werden müssen. Sie sollten aber nicht zu lange auf dem Grill verbleiben, weil ihr Fleisch sonst zu weich wird und die Fischchen zerfallen würden.

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