Champignons

Wer könnte schon auf Champignons verzichten? Was wären Pizza Funghi oder Pilzpfannen ohne Champignons? Der weißliche Pilz gehört zu unserem Speiseplan einfach dazu.

ChampignonsFrische Zucht-Champignons können unter fließendem Wasser geputzt werden. (Foto by: © Vitalina Rybakova / fotolia.com)

Der Champignon ist einer der wichtigsten und bedeutendsten Speisepilze in Österreich. Es gibt sie in rauen Mengen im Supermarkt, doch am besten schmeckt immer noch ein frisch gesammelter Wiesenchampignon, der gleich verarbeitet wird.

Die im Supermarkt erhältlichen Champignons sind Zuchtpilze. Die bekannten wild wachsende Champignons werden bei uns auch Wiesenchampignon (oder auch Gartenchampignon, Wiesenegerling, Feldchampignon, usw.) bezeichnet. Dabei gibt es in Europa rund 80 Champignonarten, darunter sind auch einige giftige bzw. nicht genießbare Arten dabei.

Aussehen

Je nach Champignonart sehen die kleinen Pilze anders aus.

Die Wiesenchampignons kann man wie folgt beschreiben:

  • Sie haben einen weißen, schmalen Stiel der bis zu 7 cm lang wird und er verfügt dann über eine seidige Oberfläche.
  • Der Hut des Champignons, wird bis zu 12 cm breit, ist ebenfalls weiß und an der Oberfläche mit kleinen Schüppchen besetzt.
  • Die Haut des Champignons lässt sich leicht abziehen.
  • Die Blätter sind im Gegensatz zum Hut nicht weiß, sondern braun, in hellem beige oder rosa.
  • Je älter die Champignons sind, desto dunkler werden die Blätter, teilweise sogar schwarz.
  • Der Champignon weißt ein weiße, festes Fleisch auf.

Herkunft & Saison

Der Wiesenchampignon fühlt sich in Wiesen und Weiden wohl, besonders wenn er regelmäßig durch Weidevieh gedüngt wird. Er kommt besonders häufig vor, wenn es eine längere trockene Phase gab, auf die starker Regen folgte.

Er kann von Sommer bis Herbst gesammelt werden. Wenn man einen Wiesenchampignon findet, findet man gewöhnlich auch gleich mehrere, da sie in der Regel in Ringen oder in größeren Gruppen wachsen.

Info: Wiesenchampignons werden auch häufig mit den giftigen Knollenblätterpilzen verwechselt. Daher sollte man wissen, dass Champignons an der Stilbasis NIE eine Knolle besitzen.

Wichtig: Wenn Champignons nicht nach Anis, sondern unangenehm riechen, oder verfärben sich am Stil gelb, so sind sie giftig.

Geschmack

Frische Champignons aus dem Wald weisen ein mildes, nussiges Aroma auf. Die gezüchteten Champignons, die im Supermarkt erhältlich sind, schmecken jedoch leider meist relativ neutral und sind mit frisch gesammelten Champignons kaum zu vergleichen.

Haltbarkeit

Die kleinen Pilze sollten nicht in Plastikbehältern aufbewahrt werden, sondern besser in Kartonagen oder einer leichten Papiertüte. So halten sie sich im Kühlschrank aber nur 1-3 Tage.

Info: Haltbar gemacht werden können Champignons indem man sie trocknet, in Öl einlegt oder einkocht.

Verwendung in der Küche

Wiesen-Champignons sollte nicht gewaschen werden, da sie dadurch wässrig werden. Daher sollte man die kleinen Pilze nur mit einer Pilzbürste oder mit einem Tuch putzen und faule Stelle mit einem Messer herausschneiden.

Champignons aus dem Handel hingegen müssen meist nur noch leicht abgebraust werden.

Champignons eignen sich für viele Verarbeitungsarten.

Tipp: Große Champignons können von den Stielen befreit und gefüllt werden. Kleine Champignons werden entweder im Ganzen oder in Scheiben geschnitten verwendet.

Sie machen sich in Saucen und Suppen gut, können aber auch gegrillt werden oder die perfekte Beilage zu einem Omelette darstellen. Champignons können im Gegensatz zu vielen anderen Waldpilzen auch roh verzehrt werden. So passen sie beispielsweise gut in frische Salate.


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User Kommentare

Goldioma
Goldioma

und dann gibt es noch den Anischampignon- der wächst wie der Wiesenchampignon in Gottes freier Natur. Wenn man an ihm riecht, hat er einen leichten Anisgeruch der beim Kochen verschwindet

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Pesu07
Pesu07

Champignons ist unser beliebtester Pilz. Wir essen sie gerne als gebackene Champignons, Champignoncremesuppe oder Champignonsauce (mit Semmelknödeln oder als Sosse für Putengeschnetzeltes.

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