Spinat

Spinat macht stark und kräftig – das wurde den meisten Menschen schon in der Kindheit eingetrichtert. Er ist tatsächlich auch sehr gesund, schmeckt aber auch sehr köstlich und kann vielseitig kombiniert werden.

frischer SpinatGesunder Spinat ist für Vielkocher, die die Abwechslung lieben. (Foto by: © Printemps / fotolia.com)

Früher dachte bei Spinat jeder an „Popeye, den Seemann“ und daran, wie viel Kraft er doch durch seinen Spinat bekam.

Tatsächlich aber weist Spinat nicht annähernd so viel Eisen auf, wie man der Bevölkerung lange Glauben machte - auf Grund eines Rechenfehlers. Dennoch handelt es sich dabei um ein gesundes Gemüse, das aufgrund seiner niedrigen Energiedichte gleichzeitig hervorragend für eine kalorienarme Ernährung geeignet ist.

Es gibt zwar rund 60 verschiedene Spinatsorten, jedoch wird bei uns meist nur unterschieden zwischen:

  • Frühjahrsspinat (kleinere, zarte, hellgrüne Blätter)
  • Sommerspinat (kleinere, zarte, hellgrüne Blätter)
  • Winterspinat (große, feste dunkelgrüne Blätter)
  • Baby-Spinat (mit sehr kleinen zarten Blättern)

Herkunft

Vermutlich stammt der Spinat ursprünglich aus Mittelasien und schaffte im 11. Jahrhundert den Sprung nach Spanien.

Spinat wächst beinahe überall, abgesehen von den Tropen. In Europa sind die Hauptanbauländer Italien, Frankreich und Deutschland.

Saison

Die Hauptsaison für Spinat aus dem Freilandanbau liegt hierzulande zwischen Mai und Oktober. Das restliche Jahr über wird Spinat in Gewächshäusern angebaut.

Es sollte nur Spinat gekauft werden, der nicht welk, sondern frisch und knackig ist. Gelbe Stellen und Flecken weisen auf eine Überlagerung hin.

Info: Freiland-Spinat enthält weniger Nitrat als Gewächshaus-Ware und sollte daher vorgezogen werden.

Geschmack

Spinat schmeckt fein und mild mit einer ganz leichten bitteren Note.

Info: Je älter und größer der Spinat ist, desto bitterer schmeckt er.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

gefrorener SpinatFrischer Spinat ist nicht lange haltbar, deshalb wird er am liebsten eingefroren. (Foto by: © nickola_che / fotolia.com)

Spinat ist im Grunde genommen überhaupt nicht lagerfähig – er sollte möglichst immer erntefrisch verarbeitet werden.

Wenn es denn sein muss, kann man ihn in Papier einpacken und ihn ins Gemüsefach legen, so hält er eventuell 1-2 Tage.

Für eine längere Haltbarkeit bleibt nur die Möglichkeit, den Spinat einzufrieren. Hierfür wird er sehr kurz blanchiert und dann sofort unter kaltem Wasser abgeschreckt. Dann muss er ausgedrückt werden, damit nicht zu viel Wasser mit eingefroren wird - so hält er rund 12 Monate.

Verwendung in der Küche

  • Spinat muss gut gewaschen werden, da er meist sehr sandig ist. Hierzu wird er unter kaltem, fließendem Wasser mehrere Male vorsichtig geputzt.
  • Noch nass wird er in einen Topf gegeben und dort nur 2-3 Minuten gedünstet oder in Wasser für 1-2 Minuten blanchiert.
  • Dass er fertig gegart ist, erkennt man daran, dass die Blätter komplett in sich zusammenfallen. Wenn er bereits matschig wird, ist es höchste Zeit, ihn aus dem Topf zu holen.

Tipp: Als Rohkost (z.B. im Salat) eignet sich vor allem junger und zarter Spinat.

Spinat kann als Gemüsebeilage und als Salat verwendet werden. Meist ist er jedoch Teil anderer Speisen, beispielsweise gefüllter Teigtaschen, gefüllter Fleischgerichte, Quiches oder Aufläufen.

Info: Beim Blanchieren schrumpft das Spinat-Volumen auf 1/8 des ursprünglichen Volumens.

Weitere Rezept Empfehlungen:

Info: Für gesunde Erwachsene ist das Aufwärmen von Spinat auch kein Problem.

Die idealen Partner für Spinat sind:

  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • geröstete Zwiebeln
  • frisch gepresster Knoblauch
  • Schlagobers (für Cremespinat)

Nährwert/Wirkstoffe

  • Spinat enthält viel Eisen (rund 4 Milligramm), aber nicht annähernd so viel wie man früher angenommen hat.
  • Enthält wichtige Mineralstoffen wie zum Beispiel Calcium, Magnesium, Phosphor, Kalium, Kupfer und Jod.
  • Ebenso wichtig sind das Vitamin A, C und Calcium, das enthalten ist.
  • Spinat wirkt auch entwässernd und stärkt die Nerven.
  • Zudem sind sie mit einer Menge von Mineralstoffen versorgt.
  • Spinat wirkt entwässernd, fördert die Blutbildung und schützt vor freien Radikalen.

Info: 100 Gramm Spinat hat nur 22 Kilokalorien, 0,6 Gramm Kohlehydrate und nur 0,3 Gramm Fett.


Bewertung: Ø 4,3 (77 Stimmen)

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User Kommentare

SlowFood
SlowFood

ich ersetze spinat sehr gerne durch mangold, dieser schmeckt ähnlich und kriegt im garten nicht dauernd läuse.

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Pesu07
Pesu07

Nicht nur am Gründonnerstag sind Blattspinat und Cremespinat beliebt. Besonders gerne haben wir Spinatstrudel, Spinatnockerl und Spinatknödel.

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Silviatempelmayr
Silviatempelmayr

Spinat essen wir sehr gerne, deswegen habe ich jedes Jahr welchen in meinem Garten. Der wächst sehr gut und schnell.

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